Auf ein Neues
Frauenbezirksliga 15 15. Spieltag
Wieder hieß der Gegner TSV Schlachters. Aus Personalnot musste auf fast allen Positionen erneut umgestellt werden. So stand diesmal eine Mannschaft auf dem Platz, die so noch nie miteinander gespielt hatte. Aus diesem Grund, und der bekannten Spielweise von Schlachters, wurde das bewährte 4-4-2 Spielsystem in ein 4-3-3 geändert. Bereits in der 6. Min war die überforderte Abwehr von Schlachters überwunden, und Salome Völker konnte aufgrund ihrer Schnelligkeit das 1:0 erzielen. Salome, die immer für spektakuläres Tor gut ist, lief in der 31. Min. alleine von der Mittellinie auf das gegnerische Tor. Beim Torschuß verließ sie aber die Kraft, so dass der Ball in Zeitlupe an der Torfrau vorbeikullerte, und am Torpfosten fast liegen blieb. Mit viel Glück, Rückenwind und allem Wohlwollen machte der Ball noch eine Umdrehung bis hinter die Torlinie zum 2:0. Spielführerin Sabi Dom hatte durch die taktische Umstellung im Mittelfeld meist drei Gegenspielerinnen zu betreuen, meisterte dies aber hervorragend, und konnte sogar mit geschickten Pässen ihre Vorderleute unterstützen. Bis zur Halbzeit hatten die Grünkrauter Mädels noch einige Chancen, die aber von der guten, und schnellen Abwehr des Gegners verhindert werden. Nach dem Seitenwechsel entstand bei den Grünkrautern plötzlich Hektik, und es war ihnen nicht mehr möglich, Schlachters auf Abstand zu halten, und den Ball aus der Gefahrenzone zu befördern. In der 62. Min griff unsere Torhüterin bei einem sehr harmlosen Schuss daneben, und der Ball kullerte ähnlich wie zuvor beim 2:0, über die Grünkrauter Torlinie zum 2:1 Anschlusstreffer. Davon beflügelt drängte Schlachters weiter auf das Grünkrauter Tor. In dieser Drangphase wurde ein Ball aus der eigenen Abwehr geschlagen, und Salome konnte erneut ihre Schnelligkeit unter Beweis stellen, und konnte so in der 63. Min das 3:1 erzielen. Bei Schlachters war nun die Luft raus, und spielte auf Ergebnis halten, was meist in Trikot halten endete. In der 85 Min. konnte Susi Gnann nach herrlichem Alleingang durch die komplette gegnerische Abwehr auf 4:1 Endstand erhöhen. Der unparteiische, ein Austauschschiedsrichter aus der Schweiz, leitete die Begegnung ungewohnt, nach schweizer Regeln, aber gerecht. Anscheinend gibt es zwischen DFB und SFB doch Regelunterschiede, wie z.B. das Trikothalten.
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